„Die Kaste siegt über die Rasse, weil der Geist über die Form siegt…….. Es ist jedoch unmöglich zuzugeben, dass Rassen außer ihren physischen Eigenschaften nichts bedeuten, denn wenn es wahr ist, dass formale Zwänge nicht absolut sind, müssen Formen dennoch einen ausreichenden Grund haben.“ Diese Zeilen fassen den Geist dieses kurzen, aber dichten Werkes gut zusammen, in dem der Autor auf den biologischen Rassismus, eine Karikatur der traditionellen Hierarchie, und den demokratischen Egalitarismus, eine Karikatur der Gleichheit der Menschen in Bezug auf ihr letztes Ziel, verweist. Nach der Erinnerung an die Natur der großen Kasten des Hinduismus versucht der Autor, die grundlegenden psychologischen Merkmale der weißen, gelben und schwarzen Rasse zu definieren. Es folgen Überlegungen zu den Grundlagen der sakralen Kunst und zu dem für die moderne Kunst typischen Individualismus und Relativismus.
Frithjof Schuon Archive
