Dieses Buch artikuliert Schuons Denken und Werk um zwei komplementäre Aspekte der Sapiential-Lehre: einerseits die reine Metaphysik, einer prinzipiellen und spekulativen Ordnung; andererseits die wirklich operative, spirituelle und initiatorische Seite. Schuon erinnert uns daran, dass die conditio humana ihre Daseinsberechtigung in ihrer eigenen Finalität findet: der intellektuellen Erkenntnis des transzendenten Realen, mit anderen Worten, des Absoluten, Gottes, das durch die intellektuellen und spirituellen Disziplinen aktualisiert wird. Auf die gleiche Weise gibt sie dem gesamten Kosmos seine metaphysische Transparenz, seine theophanische Dimension zurück und führt uns dazu, die göttliche Wirklichkeit durch die „Zeichen“ und „Spuren“, die sie manifestieren, wahrzunehmen.
Frithjof Schuon Archive
